MS Kreuzlingen | Ihr Partner für Events Bodensee, Events Bodensee, Schifffahrt Untersee Rhein, Heiraten auf dem Rhein

Geschichte und Überlieferungen

Übrigens ersetzte die M.S. Kreuzlingen zusammen mit Ihrem Schwesterschiff M.S. Stein am Rhein (Baukosten zusammen CHF 600`000.-) der 1939 ausgemusterten Dampfer Hohenklingen. Die M.S. Kreuzlingen signalisierte eine neue Ära der Kursschiffahrt.



Fluss-Pfähle und Seezeichen

Das Ausstellen und Instandhalten der sogennten «Wysen« (auch «Wiife» oder «Wyffe») signalisiert den Schiffsleuten gefährliche Untiefen. Die grüne Seite der Pfähle zeigt die Lage der Fahrrinne an, die weisse Seite warnt vor Steinblöcken, Untiefen und Tuff-/Kiesbänken. 
Das Schiffspersonal der M.S. Kreuzlingen verfügt über jahrelange Erfahrung und lückenloses Wissen im Zusammenhang mit der sicheren Fahrt im Rhein – die unabdingbare Voraussetzung für Ihren gelungenen Event.



Der «Apfelfresser», Flussuntiefe zwischen Diessenhofen und Bibermühle

Bis zum Unfall des Apfelschiffes um 1770 Geissmeyerstein genannt. Den damaligen Schiffsleuten auf ihren Ledinen (halbe und ganze Segelschiffe von 18 bis 36 Meter Länge und 4,5 Metern Breite) und Weidlingen (Arbeits-/Fischerboote) fehlten die verlässlichen Kenntnisse für Untiefen, Strömungen, Wirbel und Steinsblöcke. So hat es auch das Apfelschiff erwischt. Die Sprengung des Steines erfolgte im 19.Jahrhundert.

 

Geisshütte im Staffelwald

Ein ehemaliges Försterhaus und Standort einer Fischereikolonie. Oberhalb befand sich die Fischereigrenze zwischen Diessenhofen und dem Kloster St.Georgen in Stein am Rhein



«Salzfresser», Flussuntiefe beim Apfelfresser

Ob es sich hier um einen Nachen (Pontonboot) oder eines der erwähnten Schiffe handelte, bleibt unklar. Vermutlich hat sich auch hier ein Schiffsunfall ereignet, wobei es sich bei der verlorenen Ladung diesmal um Salz handelte.


Hochwasser

Der Zufluss Biber (früher Biberbach) bei der Bibermühle erlebte 1902 schwere Überschwemmungen – zwischen 1902 und 1907 erfolgte eine Korrektur bei der Einmündung in den Rhein. Die heutige kleine Schilfandschaft ist ein hübsches kleines Naturgebiet und das «Haselloch» davor eine fischreiche Senken im Rheinbett.



Fahrkopf, Tuffbank zwischen Bibermühle und Hemishofen

Am 1. Mai 1800 setzte an dieser Flussstelle der französische General Lecourbe auf der Verfolgung der Österreicher sein Heer über. Während dieser Aktion sei nach Überlieferungen eine schwere Kriegskasse von einem Fourgon (Pferdewagen) gerutscht und im Rhein verschwunden.